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Kommentar von Dr. Hans Gnahn zu einem "Perspective" - Artikel mit dem Titel: "Why Health Care Is Going Home" Am 20. Oktober 2010 erschien im "New England Journal of Medicine", der wohl weltweit führenden medizinischen Fachzeitschrift, ein "Perspective" - Artikel mit dem Titel: "Why Health Care Is Going Home" http://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp1000401
Der Autor, Herr Dr. med. Steven H. Landers ist an der renommierten "Cleveland Clinic", Ohio, USA, tätig. Er schreibt, dass in den USA, wo ja in den letzten Jahrzehnten medizinische Hausbesuche deutlich zurückgegangen sind, nunmehr ein Trend zu beobachten ist, dass von einer medizinischen Avantgarde wieder mehr medizinische Versorgung im häuslichen Umfeld von Patienten angeboten wird.
Besonders chronisch Kranke profitieren davon und Herr Dr. Landers hält ausdrücklich fest, dass viele Patienten mit chronischen Erkrankungen irgendwann von einer kurativen in eine palliative Behandlung wechseln und das gerade für diese Patienten eine häusliche medizinische Versorgung ein Segen ist.
Das ist natürlich für palliaHOMEmed ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu gehen. An dieser Stelle ist es angebracht, Herrn Willi Daniels, dem Initiator und Vorsitzenden von palliaHOMEmed die Anerkennung auszusprechen, die er verdient. Seine Idee kann sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen.
Unser Gesundheitssystem sollte auch aus den in den USA gemachten Fehlern lernen. Medizinische Hausbesuche sind in den USA vorwiegend deswegen zur Rarität geworden, weil die Unterstützung der Hausarztmedizin sträflich vernachlässigt wurde. Dieser Fehler muss in Deutschland unbedingt vermieden werden.
Dr. med. Hans Gnahn
Neurologe Paulhuberweg 2-4 85560 Ebersberg
Fachtagung "Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung...und wie geht es weiter?"
Die Verbesserung der Versorgung Schwerkranker und Sterbender ist ein zentrales Anliegen bayerischer Gesundheitspolitik. Dies betonte Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml auf der Fachtagung "Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versorgung" am 17. Juni 2009 in München.
Hospizstiftung prangert Situation Sterbender an
Der Chef der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, hat scharfe Kritik am Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden in Deutschland geübt.
Mehr als 70 Prozent der Frankfurter sterben nicht zu Hause
Wie sterben die Menschen in Deutschlands Großstädten? Das zeigte eine Vorlesungsreihe am Beispiel der Stadt Frankfurt.
Palliativmediziner wirft Ärzten Inkompetenz vorMünchen – Viele sterbenskranke Patienten in Deutschland werden nach den Worten des Münchner Palliativmediziners Gian Domenico Borasio falsch behandelt. In einem Autorenbeitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ vom Dienstag beklagt Borasio eine „dramatische Inkompetenz“ deutscher Ärzte.
mehr >>> http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/35...mpetenz_vor.htm
Leben am Lebensende - Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen
Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert in der Drucksache 16/9442 des Deutschen Bundestages - 16. Wahlperiode - den Blick gerade bei der häuslichen Sterbegegleitung sowohl auf die Verbesserung der Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen zu richten, als auch auf die Personen, die die Verantwortung für einen nahe stehenden sterbenden Menschen übernehmen.
Eine bessere Versorung könnte durch den Einsatz der Telemedizin gerade bei bewusstseins- und/ oder kommunikationsgestörten Patienten (Schlaganfallpatienten) für eine Verbesserung sorgen.
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